Unsere pädagogische Arbeit
Unsere Schutzbefohlene liegen uns am Herzen.
Kinder lernen zunächst vorwiegend handlungs- und erfahrungsbezogen. Emotionale Prozesse, aktuelle Bedürfnisse und Spontanität spielen beim Lernen eine wichtige Rolle. Wir orientieren uns an der Lebenssituation, den Bedürfnissen und den Interessen der Kinder und setzen da an, wo das jeweilige Kind steht. Um dieser Aktualität gerecht zu werden, gehört es zu unseren Aufgaben, sich durch Beobachtungen und in Gesprächen ein Bild vom Kind in der Kindertagesstätte und von seinen familiären Verhältnissen zu machen. Hieraus entwickeln wir die Auswahl und Strukturierung der Erziehungs- und Bildungsarbeit. Der situationsorientierte Ansatz ist immer aktuell und bietet die Möglichkeit, - an die Interessen des Kindes beziehungsweise der Gruppe anzuknüpfen und auf aktuelle Ereignisse flexibel einzugehen, - erlebnis-, gedanken- und handlungsbezogene Lernweisen zu integrieren, - auf den vorhandenen Erfahrungsbereich aufzubauen, - die unterschiedlichsten Erfahrungen und Erlebnisse des einzelnen Kindes für die Kommunikation untereinander zu nutzen, - den Kindern angemessene Hilfe zur Verarbeitung von Konflikten zu geben, - dem einzelnen Kind einerseits Anregungen anzubieten, ihm andererseits den Freiraum zu belassen, jeweils seine Absichten und Möglichkeiten im Rahmen seiner Fähigkeiten zu verwirklichen.
Elternarbeit
Eine partnerschaftliche Beziehung mit den Eltern liegt uns am Herzen, welches zu einer erwünschten Begleitung der Kinder in Ihrer Entwicklung beiträgt. Nur im engen Kontakt mit den Eltern können wir die Kinder optimal in ihrer Entwicklung begleiten. Eine wichtige Voraussetzung dazu ist, dass sich Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher gegenseitig respektieren und verstehen. Alle Beteiligten sollten sich bemühen, Informationen rechtzeitig und vollständig weiterzugeben. Kontakt zu den Eltern heißt bei uns: Regelmäßige Elterngespräche, Entwicklungsgespräche, Tür- und Angelgespräche, Elternabende, Nachmittage für Eltern und Kinder
z.B. Laternen basteln, Feste & Feiern, Weihnachtsfrühstück mit Eltern, sowie Begleitung durch die Eltern bei Ausflügen.
Bei der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindertagesstätte ist uns wichtig:
- Ins Gespräch zu kommen,
- Flexibilität von beiden Seiten zu zeigen.
- Sich gegenseitig zu respektieren.
- Ein ehrliches und offenes Miteinander zu leben.
- Unterstützung und Begleitung der Aktivitäten zu sichern.
- Einen Lösungsorientierten Dialog zu führen.
Die aufgeführten Punkte sollen verdeutlichen, wie wichtig ein Miteinander und ein Austausch zu der Situation in der Kindertagesstätte und der Familie ist. Es ermöglicht allen Beteiligten eine individuelle Kinderbetreuung. Das Gespräch über Erziehungsziele und Methoden ist somit die Grundlage für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen. Wir möchten den Eltern aber auch die Möglichkeit geben, den Alltag mitzuerleben und im abgesprochenen Rahmen mitzugestalten. Dies geschieht, indem die Eltern bei besonderen Anlässen und Aktivitäten mitwirken, oder die Gruppen bei Ausflügen begleiten.
Eingewöhnung in die Kita
Die Aufnahme eines Kindes erfordert ein planvolles Vorgehen und viele Absprachen zwischen Eltern und Kindertagesstätte. Von der Gestaltung des Übergangs von der Familie in unsere Betreuung hängt entscheidend ab, ob sich das Kind gut einlebt. Nur so kann sich zwischen Eltern und Erzieherinnen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickeln. Beim Aufnahmegespräch wird die Leitung auf die Wichtigkeit einer schrittweisen Eingliederung hinweisen und mit den Eltern Lösungen durchsprechen. Die Aufnahme sollte so gehalten werden, dass allen Beteiligten Zeit bleibt, sich in die aktuelle Situation hineinzufinden und neue Beziehungen allmählich aufzubauen. Um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, sollte für die Eingewöhnungsphase ein Zeitraum von mindestens 4 Wochen eingeplant werden. Unter Umständen kann eine Eingewöhnung aber auch länger dauern. Wir richten und in der Hinsicht nach dem Kind, das Tempo gibt das Kind an.
Hilfreich ist es, wenn in den ersten Tagen ein immer wiederkehrender und somit vertrauter Rhythmus entsteht. Die Dauer der Besuche der Kinder wird im Verlauf der Eingewöhnungszeit allmählich gesteigert. Pflege- und Spielzeiten werden berücksichtigt. Nachdem das Kind die neue Umgebung besser kennt, wird das Elternteil die Gruppe zunächst für kurze, später für immer längere Zeiträume verlassen. Die Zeiten mit und ohne Eltern werden sich an den Reaktionen des Kindes orientieren.
Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!
Herzliche Grüße
Ihr Team der Kita „Die Kleinen Füchse“